Programm Infos


Leider gibt es nicht die ‚Ausbildungsmethode', die für alle Hunde gleichermaßen die Beste ist und den Erfolg garantiert. Das Wesen und die körperlichen Eigenschaften von Hund und Mensch sind daher bei der Auswahl einer geeigneten Methode und dem Ausbildungsziel von ganz immenser Wichtigkeit. Eine erfolgreiche Ausbildung ist aber auch abhängig davon, wie gut der Mensch das Verhalten seines Hundes einzuschätzen vermag. Gerade bei Anfängern steht deshalb der Mensch bei uns in der Ausbildung zunächst im Vordergrund.
Als eine der ersten Initiativen für die Welpen- und Junghundarbeit in Hessen, konnten wir mit den Jahren viele nützliche Erfahrungen im Umgang mit Hunden und Ihren Menschen sammeln. Die Arbeit mit Familienhunden stand dabei im Mittelpunkt unserer Bemühungen.
Oft sind die Haltungsbedingungen in der privaten Hundehaltung nicht gerade optimal und oft mangelt es an der nötigen Zeit, die Hunde ausreichend und artgetreu zu beschäftigen. Viele der angebotenen Hilfen, sei es durch Bücher oder durch Ausbildungsstätten, sind leider sehr ungenau auf die Bedürfnisse von privaten Hundehaltern zugeschnitten. Nur selten wird bei der Beratung und Ausbildung zwischen einer privaten ggf. unerfahrenen und einer passionierten Hundehaltung bzw. die von Profis (Jäger, Schäfer, Sportler, Polizei, Therapeuten etc.) differenziert. Aber eben einige dieser Berufsgruppen prägten einst die Arbeit mit Hunden und viele Erziehungstechniken werden heute unter neuen Namen Privathaltern angeboten. Das klappt in den seltensten Fällen. Ein Beispiel:

Greift ein Profi in der Hundeausbildung auf ein Leckerli zurück, weiß dieser in welcher Pose und zu welchem Zeitpunkt er den Hund damit belohnen darf - dies in der Folge führt zum Erwerb und zur Festigung neuer Eigenschaften bei Hunden, die entsprechenden Haltungsbedingungen mal voraus gesetzt.

Die gleiche Methode scheitert im privaten Bereich oft allein schon an häuslichen Gegebenheiten, dort wirken oft Kinder, Großeltern oder inkonsequente Lebenspartner dem guten Willen entgegen. Nicht unbedingt dick aber eben satt von allen Zuwendungen, soll dann der Hund einmal pro Woche zur Hochform auflaufen und Eigenschaften lernen, die er sonst nie braucht um an seine Vorteile zu kommen! - von guter Körperarbeit und einem guten Timing mal ganz abgesehen.

Neben dem oben genannten Beispiel, gibt es noch viele Gründe, warum wir unsere Arbeit auf den Familienhund konzentriert und uns auf diesem Gebiet spezialisiert haben. Es ist uns bei weitem nicht genug, Ihrem Hund ein "Sitz" und ein "Platz" abzutrotzen, nur weil das auf Hundeplätzen so üblich ist. Vielmehr versuchen wir Ihr Verständnis hinsichtlich hündischer Verhaltensweisen zu erweitern. Gerne nehmen wir uns die Zeit für Sie und Ihren Hund, denn unsere Erfahrungen wuchsen auch nicht über Nacht.